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Tomás Zybura

Profession:
Tanz, Choreographie, Tanzpädagogik

Disziplin:
Flamenco
Geboren:
Haan/ Rhnld.

Wohnort:
Köln - Lindenthal
Tomás Zybura

portraitiert am 23.04.2009

Warum tanzt du?
Tanzen ist meine Lebensfreude, die sich einerseits ergibt aus meinem Drang nach Bewegung und andererseits aus der Faszination, die Musik und Rhythmus auf mich ausüben. Spannend ist für mich das Spiel des Körpers mit der Musik. Entweder punktgenau drauf, locker drüber, dagegen, im Einklang…..es gibt so viele Möglichkeiten.
Ich choreografiere gerne, weil es für mich wundervoll ist, mit dem Körper zu sprechen und Dinge zu sagen, die vielleicht anders nicht so zu sagen sind.
Andere Menschen unterrichten macht mir sehr viel Spaß. Zum einen bin ich gerne mit anderen Menschen zusammen und zum anderen ist es für mich sehr befriedigend, wenn ich es schaffe, dass Menschen ihre Körpersprache besser wahrnehmen und bewusster benutzen.


In welchen Städten bist du in Sachen Tanz unterwegs?
Köln, Essen, deutschlandweit, Sevilla


An welchem Ort in Köln tanzt du?
In meinem Studio ‚Contratiempo – Schule für Flamenco und spanischen Tanz’ in Köln-Lindenthal.


Was macht deinen Tanzstil aus?
Der Flamenco gibt einem die Grundaufgabe eine jahrhundertealte Tradition fortzusetzen, orientiert sich aber immer am Zeitgeist. Die Entwicklung, die diese Kunstform in den letzten 30 Jahren durchgemacht hat ist enorm. Ich habe in über 25 Jahren Tänzerleben viele Tanzstile gelernt und versuche immer wieder neue Elemente in mein Tanzen zu integrieren. Es muss harmonisch passen und darf den Flamenco nicht verwässern. Kraftvoll gefällt mir.


Wie bist du zum Tanzen gekommen?
Als Kind habe ich immer alles, was es im Fernsehen an Tanz gab, spontan nachgetanzt. Zur Erheiterung meiner Familie. Als ich ca. 10 Jahre alt war, hat sie mich dann auch überredet auf einem Fest zu Flamencomusik zu tanzen. Ich gab alles, wie von Sinnen…… Das war, denke ich, mein erstes Erlebnis von Ekstase. Mit 14 Jahren Tanzschule, dann Tuniertanzen, mit 17 war das Thema durch. Dann Steppen und Jazztanz in einer kleinen und feinen Ballettschule in meiner Heimatstadt, deren engagierte Besitzerin mir nach kurzer Zeit all ihre Hilfe anbot, wenn ich Tänzer werden wollte. Ich nahm das dankbar an. Im Fernsehen lief ein Bericht über die Sommerakademie im Köln und ich dachte ‚da will ich hin!’ Ein Jahr später war ich dort als Studienanfänger am Institut für Bühnentanz in Köln.
Die eigentliche Zeitrechnung ging erst los nach dem Studium und einem ersten Engagement an der Düsseldorfer Oper unter Bortoluzzi. Ich ging nach Spanien um Flamenco zu tanzen und wusste schließlich, wo ich sein wollte. Es passte und passt noch immer.


Wie stellst du dir Deine Zukunft vor?
Wach bleiben und aktiv am Nabel der Zeit leben, mit allen Veränderungen, die noch auf mich zukommen.


Was möchtest du unbedingt noch erleben bevor Du stirbst?


Wer sind deine Helden / innen?
Ich mag Menschen, die Ihre Träume leben und die Ihre Talente und Charaktereigenschaften nutzen, um persönlich zu wachsen. Wenn sie dann noch andere Menschen damit tief berühren und bereichern können, sind sie meine Helden.


Welche Musik berührt dich?
Ich höre alles von Klassik bis Techno, je nach Lust und Laune. Am meisten berührt mich Flamencomusik, Barockmusik, Klaviermusik, Zigeunermusik, Meditationsmusik.


Lebensmotto:
Alles ist gut, solange du wild bist


Kontakt
contratiempo@netcologne.de
www.contratiempo-koeln.de

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